Effizient und Bürgernahe Verwaltung 4.0

„Mit Mut zum modernen Moers“ lautet der Titel des Wahlprogramms der Moerser Liberalen, das seit Anfang des Jahres unter Beteiligung der Bürgerschaft entstanden ist. 
Zu dem „modernen Moers“, was die FDP anstrebt zählt auch, dass die Dienstleistungen der Stadtverwaltungen verbessert und digitalisiert werden.
„Die Menschen in unser Stadt sind bei wichtigen Unterlagen und Dokumenten, die sie im Alltag brauchen auf die Stadt angewiesen, deshalb muss die Stadt neue Wege gehen, um jedem eine unkomplizierte Möglichkeit zu eröffnen sich eben diese Dokumente zu beschaffen“, zeigt sich Bürgereister- und Spitzenkandidat, Dino Maas erneuerungswillig. Der oft sehr in Strukturen festhängende Bürgerservice müsse eben zur echten „Servicestadt“ werden.

Digitalisierung nutzen für jung und alt

Um das zu konkretisieren zeigt die erneuerte FDP in ihrem Programm einen klaren Weg auf: Endlich die Digitalisierung nutzen. Das habe Vorteile für alle Menschen.
„Das Bürgeramt bei allen möglichen Services auch online anzubieten führt dazu, dass alle, die es auch online können, unkompliziert ihre Sachen erledigen können. Diejenigen, die gerne weiterhin persönlich ins Rathaus gehen, können das auch weiterhin tun – nur eben ohne lange Wartezeiten“, erklärt der JuLi-Vorsitzende und Stadratskandidat, Henrik Stachowicz.
Generell verfolge man den Ansatz, dass sich der Bürgerservice dem Leben der Menschen anpasse und niemand mehr -egal in welcher Lebenslage – einen halben Tag der Bürokratie opfern müsse, heißt es weiter.

Es gibt längst Förderprogramme

„Wir wissen, dass sich mit der Überarbeitung des Personalausweises einige Menschen ein sogenanntes Lesegerät zum Anschließen an den angeschafft haben, nun aber irritiert sind, warum keine Dienstleistungen online verfügbar seien“, sagt Stadtratskandidatin, Chantal Christ.
Die 24-Jährige betont außerdem, dass bei einigen Europäischen Freunden wie in Estland das längst zum Alltag gehöre.
Auch in Deutschland biete das Bundesinnenministerium längst Hilfe für Kommunen beim Thema „E-Government“ (so die offizielle Bezeichnung) an.

Auf den Plakaten zur Wahl schreiben die Liberalen „Verwaltung: ‚Gehts nicht?‘ ‚Gibt’s nicht!‘ “. „Das spiegelt unsere grundlegende Haltung zum Thema Servicestadt wider: Wir möchten endlich Wege des Ermöglichend finden, statt immer nur zu debattieren, warum etwas nicht geht.“ fasst Dino Maas die Position seiner Partei zusammen